Die Idee

ABANTU creative and fair

Individuelle Schmuckstücke werden aus den unterschiedlichsten Materialien – wie Perlen aus recyceltem Glas, Schallplatten, Achat, Silber oder Holz von höchster Qualität – liebevoll gefertigt. Ich  biete eine Bandbreite an Ketten, Armbändern und Ohrringen von elegant und schlicht bis hin zu modern und ausgefallen an. Ergänzt werden die Schmuckkollektionen durch kreative Dekorationsstücke wie beispielsweise Dekostränge aus Muscheln, Perlen und Strandgut oder Treibholz-Türschilder.

ABANTU bedeutet „Menschen“ auf Zulu. Alle verarbeiteten Perlen und Materialien werden von kreativen Menschen aus der ganzen Welt hergestellt und gemäß den Richtlinien des fairen Handels (fairtrade) erworben.

 

Produkte aus aller Welt

Überall auf unserem Globus leben Menschen mit handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten. Es beeindruckt mich sehr, dass viele Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben, aufstehen, ihre Ärmel hochkrempeln und diese Fähigkeiten einsetzen, damit sie und ihre Familien in eine bessere Zukunft blicken können.

Mein Anliegen ist es, diese Menschen – durch den Verkauf ihrer liebevoll hergestellten Produkte – auf ihrem Weg zu unterstützen, damit sie der Armut entrinnen und ein selbstbestimmtes Leben in Würde führen können.

 

Meine eigenen Produkte

Zudem habe ich nach 20 Jahren Pause wieder angefangen selbst künstlerisch tätig zu sein.
Meine Idee ist es, nur Materialien aus der Natur oder aus recycelten Materialien sowie Perlen und Steine aus fairem Handel zu verwenden. So entstehen in meiner Werkstatt Schmuck, Windspiele, Spiegel und Bilder, die Sie neben den fair gehandelten Produkten aus aller Welt in meinem kleinen Laden erwerben können.

Die Perlen und Steine für meinen Schmuck werden in kleinen Familienbetrieben und Manufakturen nach den Richtlinien des fairen Handels produziert, wie z.B.:

  • recyceltes Altglas in alte Lehmformen gegossen aus Ghana
  • Lava aus dem Kongo und Uganda
  • versteinerter Bambus und Halbedelsteine aus Thailand
  • Spiegel, Magnet- und Kreidetafeln in Mischtechniken bemalt und mit Natur- oder Recyclematerialien versehen

So wie jeder Mensch einzigartig ist, sind auch alle meine Artikel Unikate.

 

Fairer Handel

Ebenso wichtig ist mir die soziale Komponente. Die Gegenstände werden in kleinen Familienbetrieben oder Manufakturen
unter fairen Bedingungen produziert, d.h.:

  • keine Kinderarbeit
  • Sozialversicherungen
  • reguläre Arbeitszeiten
  • sauberes und sicheres Arbeitsumfeld
  • Anleitung zur Selbstständigkeit
  • Rohstoffe möglichst biologisch und regional

Möchten Sie mehr über den Fairen Handel oder Fairtrade wissen, so klicken Sie bitte hier.

 

Was mich antreibt

Schockiert durch Bilder und Berichte z.B. von Tee- oder Kaffeeplantagen in Afrika und Asien, auf denen Menschen für niedrigste Löhne arbeiten, oder von Kinderarbeit an der Elfenbeinküste (Kinderhandel ist hier an der Tagesordnung, damit wir günstige Schokolade kaufen können) beschlossen meine Familie und ich Kaffee, Tee und Süßigkeiten nur noch fair gehandelt zu kaufen.
Unser Interesse war geweckt, und wir erwarben immer mehr Geschenke, Deko und Textilien in den Eine-Welt-Läden. Außerdem brachten meine Tochter und ihr Mann uns von ihren zahlreichen Auslandsaufenthalten immer wunderschöne Geschenke mit, die in kleinen Familienbetrieben fair hergestellt wurden.

 

Mein Anliegen

Wir leben in einem sehr bevorzugten Teil der Erde. Daher sehe ich mich in der Verantwortung mein Konsumverhalten zu
überdenken: Macht mich immer „Mehr“ wirklich glücklich? Darf es sein, dass Menschen unter schlimmsten Bedingungen arbeiten, damit ich mir viel kaufen kann? (Nach neuesten Berichten arbeiten immer noch 168.000.000 Kinder auf dieser Welt, damit sie und ihre Familien zu essen haben.) Kann es sein, dass mit Nahrung spekuliert wird, sodass sich Menschen keine Lebensmittel leisten können, nur das wir jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben?

Ich fühle mich den Menschen – ob sie nun aus Afrika, Indien, Südamerika, Thailand oder Sri Lanka kommen – näher, wenn ich ihre Geschichte und Lebensumstände ein bißchen kenne, und ich sie ein Stück begleiten darf, wenn sie wieder anfangen menschenwürdig zu leben.
Ja, die Bilder und Geschichten, die wir von bitterster Armut sehen und hören, sind schockierend und gehen unter die Haut!
Ja, auch ich kann mich nicht immer damit beschäftigen!

Aber ich versuche mich dann auf das Positive zu konzentrieren.
Menschen in größter Not fertigen wunderschöne Dinge, oft traditionell oder mit außergewöhnlichen Materialien (z.B. Armbänder aus Sicherheitsnadeln und Perlen, gefertigt in Südafrika). Auch in Zusammenarbeit mit Designern aus dem
eigenen Land oder aus Europa entstehen moderne Wohnaccessoires.

Mein Herz ist voller Freude, wenn ich sehe, wie sich ihr Gesichtsausdruck verändert, Freude und Stolz zeigt und ihre Kinder wieder lachen können. Wir leben in einer Welt, in der wir – ob wir es wollen oder nicht – mit allen Menschen auf wirtschaftlicher Ebene verbunden sind. Wir profitieren von der harten, schlecht bezahlten Arbeit z.B. in der Elektronik-, Auto-, Lebensmittel- oder Textilindustrie. Ich wünsche mir, dass wir uns auch durch schöne Dinge und durch
gegenseitigem Respekt vor dem eigenen Leben und dem der anderen Menschen
auf der ganzen Welt verbunden fühlen. Ich möchte einen kleinen Teil zurückgeben, in dem ich da, wo und wie es mir
möglich ist, Dinge kaufe, die unter menschlichen Bedingungen hergestellt wurden.

Auch ich liebe meinen Ikea-Tisch. Aber ich merke, wie sich mein Kaufverhalten immer mehr verändert, indem ich weniger aber dafür menschlicher kaufe. Spenden sind immer noch notwendig, ja überlebensnotwendig. Menschen sind durch Naturkatastrophen, Korruption, einseitigem Wirtschaftswachstum und unserem unüberlegten Konsumverhalten in große Not geraten. Wir können es dauerhaft ändern, indem wir wenigstens einen kleinen Teil unseres täglichen Bedarfs aus dem fairen Handel beziehen, um somit allen Menschen dieser Welt eine dauerhafte Lebensgrundlage und Unabhängigkeit
sichern.

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder einen kleinen Beitrag leisten kann, um die Globalisierung menschlicher zu gestalten. Es gibt ein wunderbares Sprichwort in Afrika:

Wenn viele kleine, schöne Menschen an vielen kleinen, schönen Orten viele kleine, schöne Dinge tun, passiert auf einmal etwas wunderbar Großes auf dieser Welt!

In diesem Sinne: Be creative and fair!